Das dachte ich, als ich bei der Suche nach einem passenden Praktikum auf der Accenture-Karriereseite auf diesen Link stieß. Mein Name ist Ines van Almsick. Seit dem 1. Februar 2008 bin ich bei Accenture als Beraterin im Bereich Systemintegration & Technologie tätig.
Beim Durchlesen der Beschreibung des Mentorenprogramms war ich sehr überrascht, was alles im Rahmen des Programms angeboten wird: ein Ansprechpartner bei Accenture als Mentor, den ich aus vier Mitarbeitern aussuchen durfte. Zusätzlich bietet Accenture Soft-Skill-Trainings an, um die persönlichen Fähigkeiten weiter zu entwickeln, und die Möglichkeit ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Alles Dinge, die zur Vorbereitung auf das Berufsleben dienen und dessen Start erleichtern. Deshalb habe ich mich umgehend dafür beworben.
Schon nach relativ kurzer Zeit bekam ich eine E-Mail mit einem Überblick der verschiedenen Aktivitäten. Diese bestanden im Wesentlichen aus drei Einheiten: Präsentationstraining, Projektmanagement und Assessment-Center-Training. Zunächst habe ich meinen Mentor per Telefon, später aber auch persönlich kennengelernt. Dabei haben wir über Accenture gesprochen, welche Einstiegsmöglichkeiten es gibt, usw. Darüber hinaus stand er mir aber auch für alle Fragen rund um das Studium zur Verfügung, und gab mir unter anderem wertvolle Tipps und Hilfestellungen bei der Erstellung meiner Bachelorarbeit.
Nun aber zum Kern der Programms, den verschiedenen Trainings: Beim Präsentationstraining ging es nach einem kurzen Kennenlernen gleich richtig los: In verschiedenen Übungen wurden einzelne Aspekte der Präsentationstechnik, wie z. B. die Haltung der Arme, das „Laufen“ sowie das Präsentieren im Sitzen geübt und am Schluss alles in einer Gesamtübung zusammengefasst. Interessant und hilfreich dabei war vor allem, dass man nach jeder Übung direkt Feedback von allen Teilnehmern bekam. Zusätzlich wurden die Übungen gefilmt, um einen besseren Eindruck von sich selbst zu bekommen. Im ersten Moment fand ich es seltsam und auch ein wenig unangenehm. Erstaunlich war dann allerdings, dass ich am Ende des Tages tatsächlich große Fortschritte gesehen habe (da die Übungen auf einem Tape und direkt nacheinander aufgenommen wurden, hatte man einen sehr guten Vergleich). Diese Aufnahme durfte jeder mitnehmen, so dass man sich selbst auch zu Hause noch in Ruhe analysieren konnte.
Das zweite Training Projektmanagement fand im Office Düsseldorf statt. Zu Beginn schien mir diese Veranstaltung ein wenig wie eine Vorlesung in der Uni, da zum Thema Projektmanagement „nur“ eine Präsentation gehalten wurde. Danach gab es allerdings wieder kleine Übungen, die uns im Ansatz Probleme und Fragen, die während eines „echten“ Projektes auftauchen können, vor Augen führten. Da die Präsentation von einem Manager von Accenture gehalten wurde, der sozusagen direkt „aus der Praxis“ kommt, wurden viele Beispiele gegeben, die mir halfen, abstrakte und realitätsfern wirkende Theorien zu verstehen.
Die letzte Einheit, das Assessment-Center-Training, fand direkt in Kronberg, dem Hauptsitz von Accenture in Deutschland, statt. Ein Manager und eine Mitarbeiterin des Recruitings, sind mit uns einige typische AC-Übungen durchgegangen. Was wir nicht wussten, war, dass wir wie in einem „normalen“ AC beobachtet wurden. Die Ergebnisse und Eindrücke wurden uns am Ende des Tages in Einzelfeedbacks mitgeteilt. Für mich war es besonders spannend zu sehen, inwieweit sich mein Selbstbild mit dem Fremdbild deckt bzw. in welchen Bereichen sich diese unterscheiden.
Bei all diesen Einheiten standen neben der Übung selbst vor allem der Spaß und das Kennenlernen sowohl der Gruppe untereinander als auch der Accenture-Mitarbeiter im Vordergrund. Für mich war das gesamte Programm eine sehr gute Ergänzung zu meinem Studium und auch eine wertvolle Erfahrung. Das Beste daran war, dass ich sehr interessante Menschen kennengelernt habe – sowohl Mitarbeiter von Accenture als auch meine „Mit-Mentees“!